
Automotive
HORN sieht sich ganz besonders da gefordert, wo anspruchsvolle Problemlösungen im Hochtechnologiebereich gefragt sind. Im Automotive-Bereich kommt es nicht nur auf maximale Präzision und die Einhaltung engster Toleranzen an. Auch neue Werkstoffe und Produktionsverfahren erfordern eine ständige Anpassung oder Neuentwicklung von zerspanenden Bearbeitungstechniken. Das alles wird getrieben von der extrem dynamischen Entwicklung einer Branche, die sich mitten in einem Technologiewechsel befindet. So sorgen unterschiedliche Antriebskonzepte dafür, dass die Zukunft spannend bleibt.

Luft- und Raumfahrt
Immer leichter, immer widerstandsfähiger, immer energiesparender heißen die Konstruktionsziele von heute. Dabei kommen immer häufiger Metalle in Speziallegierungen zum Einsatz, die ein genau definiertes Verhalten zeigen. Oder aber Verbundwerkstoffe, die Materialien mit unterschiedlichen Merkmalen zu neuen Eigenschaftsprofilen verbinden. Dazu kommen ehemals exotische Werkstoffe, wie Titan, Inocel, MMC oder CFK, die immer weiter in Produkte des täglichen Bedarfs vordringen.
Für die zerspanenden Bearbeitungstechniken hat diese Entwicklung weitreichende Folgen. So stellen zum Beispiel hochfeste Stähle extreme Anforderungen an die Standzeit einer Schneidklinge. Faserverbundwerkstoffe wiederum zeichnen sich durch eine ausgeprägt hohe Abrasion aus. Außerdem führt die unspezifische Ausrichtung der Fasern leicht zu Ausfransungen, Delamination und Faserbruch.

Medizintechnik
Die Herstellung medizinischer Implantate, Geräte und OP-Instrumente erfordert Zerspanungswerkzeuge, die optimal auf die komplexen Anwendungen und die besonderen, teils schwierig zu bearbeitenden Werkstoffe, wie Titan, Kunststoffe und Keramiken, abgestimmt sind. Sie müssen höchste Ansprüche an Qualität, Präzision und Prozesssicherheit erfüllen.
In der Medizintechnik stehen Qualität und Sicherheit an erster Stelle. Deshalb legt HORN größten Wert auf die maßgeschneiderte Auslegung des Werkzeugs: vom optimal auf den Werkstoff abgestimmten Schneidstoff über die geometrische Auslegung des Werkzeugs im Makro- wie im Mikrobereich bis hin zu einer an die Zerspankräfte angepassten Schneide und Kantenpräparation.

Schmuck- und Uhren
Uhrwerke, Gehäuse, Fassungen und Schmuckteile entstehen in Dimensionen, in denen wenige Mikrometer über Passung und Anmutung entscheiden – in Werkstoffen von nichtrostenden Stählen und Titan über Gold und Platin bis zu Messing und Keramiken. Präzisionswerkzeuge müssen hier bei kleinsten Durchmessern engste Toleranzen einhalten, gratfrei arbeiten und über lange Serien hinweg gleichbleibende Ergebnisse liefern.
Da die bearbeitete Fläche meist die Sichtfläche bleibt, ist Oberflächengüte Teil des Produkts. Gefragt sind daher scharfe, präzise präparierte Schneiden mit polierten Spanflächen, eine kontrollierte Spanbildung auf engstem Raum und Werkzeuge, die auch im Automaten- und Langdrehen tausende Teile in identischer Qualität liefern. Bei Edelmetallen zählt zusätzlich jeder Span: saubere Prozesse und minimale Nacharbeit schützen den Materialwert.

Werkzeug- und Formenbau
Ob Spritzgieß- und Druckgussformen, Stanz- und Umformwerkzeuge oder Elektroden – im Werkzeug- und Formenbau entsteht meist ein Einzelstück, das auf Anhieb sitzen muss. Das erfordert Zerspanungswerkzeuge, die gehärtete Werkzeugstähle ebenso sicher bearbeiten wie Kupfer, Graphit oder Aluminium und dabei filigrane Konturen, tiefe Kavitäten und hohe Oberflächengüte erreichen.
Ohne Serie zum Einfahren, muss das Werkzeug vom ersten Teil an sicher schneiden – auch bei langen Auskraglängen, in unbeaufsichtigten Schichten und unter engen Terminvorgaben. Entscheidend sind deshalb ein schwingungsarmes, steifes Werkzeugkonzept, hohe Standzeitkonstanz und eine Oberflächenqualität, die den manuellen Polieraufwand deutlich reduziert. Wo das Standardprogramm an seine Grenzen kommt, entwickelt HORN das passende Sonderwerkzeug.

Hydraulik
Im Bereich der Pneumatik und Hydraulik sind hohe Drücke und gewaltige kinetische Kräfte im Spiel. Hier ist für Risiken kein Spielraum und es kommt auf eine absolut zuverlässige Technik an, die ohne Wenn und Aber ihre Funktion erfüllt. HORN bewegt sich dabei genau im Zentrum des Geschehens. Da, wo es um kraftschlüssige Verbindungen geht, wo Energie zu Bewegung wird und wo höchste Präzision für absolute Dichtheit sorgen muss. Hier stellt HORN ein spezialisiertes Programm an Präzisionswerkzeugen zur Verfügung, das dazu beiträgt, engste Toleranzen einzuhalten und eine kompromisslose Präzision zu erreichen.