Presseinformation

Modularer PKD-Schaftfräser

(zip / 25 MB)

Mit dem System DM40 erweitert die Paul Horn GmbH ihr Programm um eine modulare PKD-Schaftfräserserie für universelle Fräsanwendungen in Aluminium, Aluminium-Druckguss sowie Werkstoffen der Gruppen N und O. Das Werkzeugsystem kombiniert ein dauerhaft wiederverwendbares Basiswerkzeug aus Hartmetall mit einem auswechselbaren PKD-bestückten Wechselkopf auf Stahlgrundkörper.

Das System richtet Horn gezielt auf Verschleißreduzierung, Ressourcenschonung und wirtschaftliche Prozesse aus. Der modulare Aufbau trennt langlebige und verschleißintensive Komponenten funktional voneinander. Besonders die Stirnschneiden zählen bei Fräsanwendungen zu den Hauptverschleißzonen. Gleichzeitig steigt bei hohen Schneidlängen über 2 x Durchmesser das Risiko von Schneidkantenausbrüchen. Das Wechselkopfsystem reduziert in diesen Bereichen den Materialeinsatz und senkt die Folgekosten gegenüber klassischen Monoblockwerkzeugen.

Anwender tauschen das Schneidenmodul direkt vor Ort aus. Das Werkzeug kommt anschließend ohne zusätzliche Einstellarbeiten wieder zum Einsatz. Dadurch reduzieren sich Maschinenstillstände, Wiederbeschaffungszeiten oder Reparaturaufwände. Die Trennung zwischen langlebigem Grundwerkzeug und austauschbarem Wechselkopf schafft zudem transparente und kalkulierbare Wartungskosten. Das System eignet sich damit insbesondere für Serienfertigungen und automatisierte Produktionslinien.

Horn verbindet den PKD-bestückten Stahlkopf über eine zentrale Spannschraube kraft- und formschlüssig mit dem Grundwerkzeug. Eine zusätzliche Farbmarkierung erleichtert die Zuordnung der Komponenten bei der Montage. Das integrierte Poka-Yoke-Prinzip verhindert Montagefehler und erhöht die Prozesssicherheit in der Anwendung.

Die Schnittstelle zwischen Wechselkopf und Grundwerkzeug gewährleistet bei Neuwerkzeugen sowie bei nachgeschärften Werkzeugpaarungen präzise und absatzfreie Fräsergebnisse. Verschlissene Wechselköpfe lassen sich innerhalb festgelegter Durchmesserbereiche bis zu zweimal nachschärfen. Die Nachschärfbarkeit reduziert den Ressourcenverbrauch und verbessert die Wirtschaftlichkeit des Systems zusätzlich.

Die achswinkelbetonte Konstruktion ermöglicht weiche Schnitte und hohe Oberflächengüten. Gleichzeitig sorgt die Geometrie für stabile und prozesssichere Fräsbearbeitungen bei universellen Anwendungen.

 

FAKTEN

  • Nachhaltiger und einfacher Austausch der Hauptverschleißzone
  • Wirtschaftliches Standardprogramm mit universell einsetzbaren Wechselköpfen
  • Kostenreduzierung durch langlebiges Basiswerkzeug mit Hartmetallgrundkörper
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