Presseinformation

Neue Generation von Kugelbahnfräsern

(zip / 38 MB)

Mit dem neuen KX-System bringt die Paul Horn GmbH eine leistungsstarke Lösung für die wirtschaftliche und prozesssichere Bearbeitung von Kugelbahnen auf den Markt. Horn entwickelte das System gezielt für die steigenden Anforderungen an Präzision, Flexibilität und Produktivität in der Fertigung von homokinetischen Gelenken. Das System deckt ein breites Bauteilespektrum ab und bietet drei Systemgrößen. Flexible Bearbeitungsstrategien ermöglichen sowohl die Weich- als auch die Hartbearbeitung – vom Vor- und Fasfräsen bis zum Fertigfräsen. Dabei passen Kunden die Strategie exakt an ihre Prozessanforderungen an und sichern sich eine hohe Wirtschaftlichkeit.

Der Werkzeughersteller steigert mit dem KX-System gezielt die Leistungsfähigkeit des Werkzeugsystems. Weichschneidende Schneidköpfe sowie definierte Schneidkantenpräparationen erhöhen die Prozesssicherheit. Die präzise IK-Positionierung und eine neu entwickelte Schnittstelle verbessern die Steifigkeit. Praxis-Benchmarks belegen die Leistungsfähigkeit: Anwender erhöhen Schnittwerte und reduzieren Taktzeiten spürbar. So verkürzen sie je nach Bauteil die Bearbeitungszeit um mehrere Sekunden pro Werkstück und steigern nachhaltig die Produktivität.

In jedem Automobil kommen sie zum Einsatz: Homokinetische Gelenke, oder auch Gleichlaufgelenke genannt. Das Gelenk dient zur gleichmäßigen Übertragung des Drehmoments und der Winkelgeschwindigkeit von der Antriebswelle auf eine dazu im Winkel angebrachte zweite Welle. Gleichlaufgelenke übertragen die Drehbewegung gleichförmig auf die nächste Welle. Die größte Verbreitung haben die Gelenke im Fahrzeugbau bei der Kraftübertragung vom Getriebe zu den Antriebsrädern. Gleichlaufgelenke können Drehbewegungen bis zu einem Winkel von bis zu 50 Grad übertragen. Neben Kugel-Festgelenken kommen auch Gleichlauf-Verschiebegelenke zum Einsatz. Sie ermöglichen neben der Winkelbewegung auch eine Axialbewegung, damit die Kraftübertragung beim Einlenken oder Federbewegungen der Räder nicht unterbrochen wird.

Das Herzstück eines homokinetischen Gelenkes sind die Kugeln, welche sich in präzise gefrästen Kugellaufbahnen abrollen. Die Kugellaufbahnen weisen eine sehr geringe Fertigungstoleranz und eine hohe zu erreichende Oberflächengüte auf. Die engen Toleranzen und die Fertigungsqualität bestimmen die hohe Lebensdauer der Gelenke. Daher liegen die Formtoleranzen der Parameter liegen im Mikrometerbereich.

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